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Die Hundezucht:
Hunde zu züchten bedeutet, diese Rasse stetig und ständig zu verbessern. Zumindest für seriöse Züchter. Wer sich entschließt, mit einer Hündin zu züchten, muß mit den Rassekennzeichen und den Zuchtbestimmungen vertraut sein. Er muß außerdem in einem Zuchtverein Mitglied sein und die dort geltenden Zuchtbestimmungen anerkennen. Eine weitere Grundvoraussetzung für die Zucht ist der einwandfreie gesundheitliche Zustand der Zuchtpartner. Bei der Wahl des Deckrüden ist nicht nur das äußere Erscheinungsbild, also der Formwert, von Interesse, sondern ebenso sein Wesen. Vor allem sehr gewissenhaft prüfen, ob die Welpen in guter und sachverständiger Hand aufwachsen.

Die Läufigkeit:
Die erste Hitze erfahren Hündinnen etwa im Alter von 6-12 Monaten. Je größer die Rasse umso später werden die Hunde geschlechtsreif. Hündinnen werden im Gegensatz zu ihren wilden Vorfahren, deren Fortpflanzungszyklus sich auf einmal jährlich beschränkt, zweimal jährlich im Abstand von ca. 6 Monaten läufig. Das erste Anzeichen für eine einsetzende Läufigkeit ist das vermehrte Urinabsetzen der Hündin, um alle Rüden im Umkreis schon mal auf das bevorstehende Ereignis aufmerksam zu machen. Das Geschlechtsteil schwillt an und sondert ein schleimiges, weißliches Sekret ab. Nach kurzer Zeit setzt die Blutung ein, welche in etwa 10 Tage andauert. Während dieser Zeit beginnen sich die Rüden schon sehr für die Hündin zu interessieren, werden aber noch stark abgewehrt. Cirka 11 Tage nach Einsetzen der Blutung ist nun auch die Hündin für die Paarung bereit. Das Anzeichen für ihre Deckbereitschaft ist, daß sie beim Anblick eines Rüden das Geschlechtsteil nach oben zieht und den Schwanz zur Seite legt. Auch sie können die Bereitschaft testen indem sie die Hand über die Schwanzwurzel legen und die Kruppe kraulen. Zeigt sie dasselbe Verhalten, ist der Zeitpunkt für den Deckakt gegeben. Der beste Zeitpunkt für den Deckakt ist der 11. bis 13. Tag nach Einsetzen der Blutung.

Der Deckakt:
Nun ist die Zeit gekommen, die Hündin mit dem Deckrüden vertraut zu machen. Geben sie den beiden Zeit, sich ausgiebig zu beschnüffeln. Nachdem die Hündin ihm dann ihre Bereitschaft signalisiert hat, besteigt er die Hündin und umklammert sie mit den Vorderbeinen. Die Paarung wird, wie bei allen Caniden durch das "Hängen" vollzogen. Durch den angeschwollenen Schwellkörper des Rüden ist ein Zurückziehen nach der Ejakulation nicht möglich. Die Hunde verharren in der Position Hinterteil an Hinterteil solange bis der Schwellkörper abschwillt. Dieses "Hängen", bei dem die Hunde so ungestört wie nur möglich sein sollten, kann zwischen 10 und 50 Minuten dauern. Für den Fall das die Hündin während des Hängens versucht dem Rüden zu entkommen, sollte sie beruhigend festgehalten werden um Verletzungen beider Hunde im Genitalbereich zu verhindern.

Die Trächtigkeit:
Die Dauer der Trächtigkeit beträgt im Durchschnitt 63 Tage. Ein sicheres Zeichen für die geglückte Aufnahme der Hündin gibt es anfangs nicht. Ab der 4./5. Woche vermehrt sich der Umfang der Hündin und das Gesäuge schwillt an. Spürt man ab der 7. Woche unter der Bauchdecke die Bewegungen der Welpen, ist es an der Zeit eine Wurfkiste bereit zustellen. Diese sollte hochwandig mit einem Einstieg, mit alten Decken ausgelegt und groß genug für eine bequeme Ruhelage der Hündin sein. Sie sollte in einer ruhigen zugfreien Ecke stehen. Während der gesamten Trächtigkeit sollte auf Hundesport verzichtet werden. Geruhsame Spaziergänge und hochwertiges Futter benötigt die werdende Mutter jetzt. Auch empfiehlt es sich in der Mitte der Trächtigkeit eine Wurmkur vorzunehmen. Ihr Tierarzt berät sie sicher gern, welches Präparat am geeignetesten ist.

Geburtsvorbereitung:
 Notwendige Materialien, welche bereit liegen sollten.
 -Gut ausgepolsterte Wurfkiste (ca. 1,5 x 1,5 m. mit Sicherheitsschienen)
 -Fieberthermometer (digital)
 -Desinfektionsmittel (evt. Octenisept)
 -Evtl. Atemstimulans (z.B. Respirol oder Dopram-V)
 -Sternchenzwirn (zum evt. abbinden der Nabelschnur)
 -Rotlicht Wärmelampe zum aufhängen
 -Korb mit Wärmflasche zum zwischenlagern wärend der Geburt
 -Notizblock + Stift für Geburtsprotokoll
 -Küchenwaage (am besten digital)
 -jede Menge Handtücher zum trocken rubbeln
 -Laken zum wechseln
 -Viel Kaffee für eine lange Nacht

Die Geburt:
Unmittelbar vor der Geburt wird die Hündin unruhig und beginnt zu hecheln. Sie kratzt nervös am Boden und dreht sich mehrmals in der Wurfkiste, bis sie sich hinlegt. Dieses Verhalten kann sich über Stunden hinziehen, es kann dann aber auch ganz schnell gehen. Der Geburtsraum sollte ca. 20 Grad haben und nur der vertrauteste Mensch des Hundes sollte anwesend sein. Die Geburt ansich bewältigt die Hündin im Normalfall ganz alleine. Man sollte sich also etwas im Hintergrund halten, der Hündin beruhigend zureden und nur im Falle einer Komplikation eingreifen. Die richtigen Wehen beginnen, wenn man Bauchpressen der Hündin beobachten kann. Innerhalb von einer halben Stunde sollte der erste Welpe das Licht der Welt erblickt haben. Verzögert sich dieser Vorgang, sollte ein Tierarzt hinzu gerufen werden. Die Hündin öffnet und entfernt die Fruchtblase und leckt den Welpen ab um die Atmung anzuregen. Auch die Nabelschnur wird im Normalfall von der Mutter mit den Zähnen durchtrennt. Die Nachgeburten und Eihäute werden von der Hündin aufgefressen, da diese natürliche Nährstoffe enthalten. Kommt die Hündin nicht nach mit dem Säubern der Welpen, oder ist noch sehr unerfahren, müssen sie helfen. Zerreißen sie die Fruchtblase und entfernen sie Schleim aus den Nasenlöchern, damit der Welpe frei atmen kann. Durchtrennen sie die Nabelschnur etwa 5 cm vom Nabel entfernt. Sie trocknet nach ein paar Tagen ein und fällt ab. Die Dauer des gesamten Geburtsvorgangs liegt bei 5 Welpen um die 6 Stunden.

Die Versorgung der Welpen:
Gesunde Welpen streben schon kurz nach der Geburt den milchgebenden Zitzen der Mutter entgegen. Diese Muttermilch ernährt die Welpen in den ersten Lebenswochen und versorgt sie zusätzlich mit wichtigen Abwehrstoffen. Die Nahrung der Hündin sollte auch während des Säugens sehr hochwertg sein. Wiegen sie die Welpen regelmäßig, eine kontinuierliche Gewichtszunahme ist ein Zeichen für eine gesunde Entwicklung. In den ersten Wochen hält die Mutter die Wurfkiste sauber, indem sie den Kot der Welpen frißt. Auch um die Pflege der Kleinen kümmert sie sich liebevoll. Ab der 4./5. Wochen kann man beginnen mit spezieller Welpenkost zuzufüttern. Hüttenkäse, Reis, Haferflocken und mageres Fleisch (Geflügel, Rind) im Mixer zu einer breiigen Masse zerkleinert, ist eine hervorragende Ergänzungsnahrung zur Muttermilch. Ab der 6. Woche kann man auf normales Welpenfutter umsteigen. Die Fütterung sollte 4-5 mal täglich erfolgen. Nun ist auch der erste Gang zum Tierarzt für die kombinierte Parvovirose,-und Staupeimpfung zu empfehlen. Auch die erste Wurmkur für die Welpen kann jetzt nach Rücksprache mit dem Tierarzt vorgenommen werden. Ab der 9. Woche sollten die Welpen nochmals geimpft werden.( Parvovirose, Staupe, Hepatitis, Virushusten und Leptospirose) Im Alter von 12 Wochen sollte diese 5fach Impfung aufgefrischt werden und gleichzeitig die erste Tollwutimpfung erfolgen.

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Hunde zu züchten erfordert Fachwissen und Komptenz. Nicht wenige Sachen gilt es zu beachten, um den geliebten Vierbeinern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Ines Hartdorfs Ratgeber hilft dem erfahrenen Hundehalter, sein Wissen zu vertiefen und dem noch unsicheren Neu-Züchter gibt er umfangreiche Tipps in vielen Bereichen. Wann ist der günstigste Deckzeitpunkt, wie ernähre ich meine Hündin während der Schwangerschaft, welche Möglichkeiten gibt es, gesundheitliche Probleme von Welpen bereits bei der Zuchtplanung sowie während der Trächtigkeit der Mutterhündin auszuschließen? Wie verläuft eine Geburt, welche Komplikationen können entstehen und wie begegnet man diesen? Wie erfolgt die Aufzucht gesunder Welpen? Welche Massnahmen kann man bei ungewollter Trächtigkeit ergreifen? Wie können homöopathische Mittel eingesetzt werden? Diese und weitere Fragen erklärt das ABC der erfolgreichen Hundezucht. Ihr hundebetreuender Veterinärmediziner prüfte dieses Werk auf sachliche Richtigkeit.

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