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Boxertypische Krankheiten.

Spondylose:
Symptome
Die Spondylose kommt bei allen Hunderassen vor, wobei Boxer eine erhebliche Rassedisposition aufweisen.
Da die Spondylose nur selten tatsächlich klare Beschwerden auslöst, wird die Spondylose oft als Zufallsbefund festgestellt.

Wenn Beschwerden auftreten, dann meist wenn einzelne Wirbel beginnen, Brücken zu bilden. D.h. bei einer noch nicht vollständigen Verknöcherung der Wirbelkörper miteinander. Wenn die Wirbelkörper noch nicht miteinander verknöchert sind, kommt es durch sporn- oder brückenartigen Knochenzubildungen zu einer Reizung der Knochenhaut, die sehr, sehr schmerzhaft ist.

In diesem Stadium reagieren die Hunde!
Sie haben Schwierigkeiten beim Aufstehen, vermeiden Treppensteigen und mögen nicht springen. Auch der Rücken kann durch die Schmerzen deutlich aufgekrümmt sein. Ist die Verknöcherung der Wirbelkörper abgeschlossen, führt die Versteifung der Wirbelsäule zur Beendigung der Knochenreizung und somit zum Schmerzstillstand. Diese Zubildungen können ziemliche Ausmaße annehmen und im Seitenbereich des Wirbelkörpers auch bis hin zu den Nervenabgängen gehen. In ganz extremen Fällen sind ganze Wirbelsäulenabschnitte durch eine massive Knochenbrücke starr miteinander verbunden.

    • Von einer Spondylarthrose spricht man dann, wenn auch die kleinen Wirbelgelenke
      oberhalb der Wirbelsäule in das degenerative Geschehen einbezogen sind.

HD (Hüftgelenksdysplasie):
Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden.
Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt. Da falsche Ernährung und Haltung die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, handelt es sich um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen. Klinisch zeigt sich die HD in zunehmender Bewegungseinschränkung und Schmerzhaftigkeit, die infolge der krankhaften Umbauprozesse am Hüftgelenk entstehen. Im fortgeschrittenen Stadium kann nur die Entfernung des Hüftgelenks mit oder ohne Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks eine deutliche Verbesserung herbeiführen. Ist dies nicht möglich, lässt sich durch eine dauerhafte Schmerztherapie häufig lange eine ausreichende Lebensqualität aufrechterhalten.

Boxerulkus:
Als Boxerulkus wird ein oberflächliches Geschwür der Hornhaut bezeichnet. Infolge krankhafter Veränderungen der Hornhautzellen kommt es zu einer fehlerhaften oder fehlenden Verbindung zwischen den vom Rand des Hornhautulkus zur Reparatur neu gebildeten Zellen und der am Boden des Defektes befindlichen Hornhautzellen, so das erstere durch den normalen Lidschlag wieder weggetragen werden und nicht zur Abheilung des oberflächlichen Geschwürs beitragen können.
Diese Art des Ulcus ist nicht nur beim Boxer, sondern auch bei anderen Hunderassen zu beobachten und kann auch beim älteren Hund auftreten, wobei es dann als Ulcus indolens (nicht schmerzhaftes Hornhautgeschwür) bezeichnet wird. Meist zeigt nur ein Auge diese Art des Hornhautdefekts, gelegentlich können aber auch beide Augen gleichzeitig betroffen sein.
Die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens eines Boxerulkus am gleichen oder dem gegenüberliegenden Auge liegt bei 50 %.
Das Ziel einer einzuleitenden Therapie besteht darin, das Honhautwundbett zur Aufnahme der neu gebildeten Hornhautzellen vorzubereiten und die Hornhautregeneration zu stimulieren. Dies kann einmal mittels konservativer Vorgehensweise und andererseits mittels chirurgischer Behandlung, einer sogenannten Rasterung erfolgen, wobei die für den Patienten sinnvollste Therapie individuell ermittelt werden muß.

Magendrehung:
Die Magendrehung beim Hund ist ein häufig auftretender lebensbedrohlicher Notfall. Der Magen überdehnt sich und dreht sich um seine eigene Achse. Durch die Magendrehung beim Hund werden auch die Blutgefäße und Nerven des Magens abgedrückt und der Magen wird nicht mehr gut durchblutet.
Die Magendrehung beim Hund äußert sich durch Unruhe, die Hunde beginnen zu würgen und versuchen erfolglos zu erbrechen. Oftmals speicheln sie. Ihr Bauch bläht sich auf – er ist hart und schmerzhaft. Im Verlauf der Magendrehung beim Hund kommt es zu starken Kreislaufstörungen; der Hund wird zunehmend schwächer, seine Maulschleimhaut ist blass.
Der aufgetriebene Bauch und der schlechte Kreislaufzustand erschweren die Atmung, oft hecheln die Hunde. Die Magendrehung beim Hund kann innerhalb weniger Stunden zum Tod führen, wenn der Hund nicht schnell von einem Tierarzt operiert wird.

Rückwärtsniesen:
Das Rückwärtsniesen (auch „Rückwärtshusten“) ist ein gelegentlich bei Hunden auftretendes Phänomen, bei dem das Tier mit gestrecktem Hals und abgespreizten Ellbogen anfallsartig röchelnd Luft durch die Nase ansaugt. Das dabei entstehende Geräusch erinnert an das Hochziehen von Nasensekret beim Menschen. Nach einer solchen, mehrere Sekunden (selten bis zu wenigen Minuten) dauernden Attacke erscheint das Tier wieder gesund und munter.
 

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