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Impressum

Impfungen

7.-8. Woche: Parvovirose (Lebendimpfstoff), Staupe, Hepatitis und Leptospirose

10.-12 Woche: Nachimpfung

Wiederholungsimpfungen immer alle 12 Monate

Gegen Tollwut wird in der 7.-8. Woche geimpft, dann wieder ab etwa der 12. Woche. Nachimpfung ebenfalls wieder alle 12 Monate nach der Grundimmunisierung.

Wichtig: Impfungen werden nicht sofort wirksam. Es dauert etwa 1 bis 2 Wochen, bis der Impfschutz eintritt.

Frühjahrsimpfung gegen Zeckenkrankheit:
Gegen die europäischen Arten der Borreliose gibt es zur Zeit noch keinen Impfstoff.

Wurmkuren

Neugeborene Welpen erhalten ihre erste Entwurmung bereits nach einer Woche, dann im 1-3 wöchigen Abstand, bis sie etwa 9 Wochen alt sind.Neu zugekaufte Hundewelpen sollten 3-4 Tage nach der Ankunft im neuen Zuhause eine Wurmkur bekommen, der Streß der Umstellung aktiviert immer noch ein paar restliche Parasiten.Im folgenden gesamten Leben des Tieres sollte ein 3 monatlicher Entwurmungs- Rhythmus beibehalten werden, die Termine trägt man, wie auch den jährlichen Wiederholungs- Impftermin, gleich im Kalender ein.

Wirksame Mittel gegen Spul- und Hakenwürmer sind immer verschreibungspflichtig. Man bekommt sie in jeder Tierarztpraxis. Verschreibungsfrei angebotene Pseudomedikamente (auch die aus der Apotheke) helfen nur dem Hersteller, töten aber keine Würmer. Geriebene Möhren oder Knoblauchzehen schaden Würmern in keinerlei Weise, auch wenn dies immer wieder in zahlreichen Büchern behauptet wird. In der Kartei Ihres Tieres wird jeweils vermerkt, mit welchem Mittel zuletzt entwurmt wurde, denn auch Würmer gewöhnen sich an Medikamente und werden "resistent".

Sind Wurmkuren nicht eigentlich überflüssig?

Hundespulwurminfektion kann zur Erblindung führen.
1999 erblindeten 20 Menschen, weil in ihre Augenmuskeln Larven von Spulwürmern eingewandert waren. Diese Larven stammten von Haustieren, die nicht oder mangelhaft entwurmt worden waren. Sind Wurmkuren also wirklich überflüssig?
Fast alle Hunde aller Altersstufen sind von Magen- und Darmparasiten befallen. Dummerweise aber kann man die erwachsenen Würmer im Kot der Tiere (außer bei sehr jungen Welpen) nicht sehen, so daß sich viele Tierbesitzer der drohenden Gefahr gar nicht bewußt sind.
Im Hundekot nachweisen kann man lediglich die mikroskopisch kleinen Eier der Würmer. Wenn nun beim Schmusen oder Abgeleckt werden durch den Hund ein Wurmei auf die Hand und dann versehentlich beim Mundabwischen in den Mund gelangt (man sieht die Eier ja nicht!),können sich die im Darm des betroffenen Menschen schlüpfenden Larven über die Leber oder das Herz in der Lunge ausbreiten. Von dort können sie sogar in das Gehirn oder die Augenmuskeln des Menschen gelangen. Im schlimmsten Fall erblindet dann ein mit Spulwurmlarven infizierter Mensch (Das letzte Mal passierte dies 1996 einem kleinen Mädchen in Tübingen).
Durch wandernde Larven von Hakenwürmern ( einer anderen Wurmart) wiederum können auch Hautkrankheiten entstehen. Alle Organe können also bleibende Schäden davontragen. Besonders gefährdet für wurmbedingte Folgeschäden sind Kinder, Menschen nach einer Chemotherapie und ältere Menschen, deren Widerstandskraft meist geringer ist als die von gesunden Erwachsenen.
Bei den Bandwürmern sind vor allen Dingen der kleine Hundebandwurm und dessen Bruder der kleine Fuchsbandwurm für den Menschen von Bedeutung. Beide nimmt der Hund beim schnüffeln auf der Erde besonders in Fuchsreichen Gegenden auf. Hieraus entwickelt sich der kleine Wurm , der eine Größe von 3mm erreicht - also nicht unbedingt gleich mit dem bloßem Auge sichtbar ist.
Beide werden auch durch den Verzehr von ungewaschenen Waldbeeren übertragen. Hunde und Katzen beherbergen ihn immer dann, wenn Sie beim Walspaziergang oder sonstigen Beutetouren Mäuse fressen. Nimmt der Mensch hiervon Wurmteile auf, entwickeln sich in dessen Körper gefährliche Blasen die zum Tode des Menschen führen können oder nur noch durch eine Operation entfernt werden können. Woher kommen die Würmer? Sie gelangen durch winzigste Wurmeier in unsere Hausgenossen. Diese Eier befinden sich auf Hunde- und Katzenhäufchen und am After der Tiere und werden beim Schnüffeln aufgenommen und verschluckt.
Zwischen 7 und 68% aller Hunde gelten als wurminfiziert. Die mit dem Kot ausgeschiedenen Eier des Hundespulwurmes können in der Erde jahrelang infektiös bleiben. Aus diesem Grund gehören auch keine Hundekothaufen auf Kinderspielplätze.
Auch wir Menschen übertragen mit an unseren Schuhsohlen haftenden Spulwurmeiern Würmer an Tiere, die selbst gar nicht nach draußen gehen, aber die Eier aus dem Teppich aufnehmen (wenn sie sich drauf wälzen und sich anschließend das Fell putzen).
Neugeborene Hundewelpen werden direkt im Mutterleib und durch die Muttermilch mit Würmern infiziert. Aus den Eiern entwickeln sich zunächst Larven, diese beißen sich im Magen oder Darm fest und werden zu erwachsenen Würmern (8-18 cm lang), die wieder neue Eier produzieren. Wenn erwachsene Würmer absterben, werden sie verdaut und sind im Kot nicht mehr zu erkennen. Und wegen so'n paar kleiner Würmer soll man sich Sorgen machen? Ja, man soll! Denn, um sich zu ernähren, "stiehlt" der Parasit seinem Wirt Teile seiner Nahrung und entzieht diesem so wichtige Vitamine, Mineralien und Eiweiße. In vielen Fällen führt dies auch zu äußerlich sichtbaren Veränderungen wie stumpfem Fell, Abmagerung, Mandelentzündung, Krankheitsanfälligkeit oder sogar zu Durchfall und Erbrechen. Da die Folgekrankheiten oft auch bleibende Schäden hinterlassen (z.B. in der Leber) verringert ein Befall mit Würmern die Lebenserwartung eines Hundes oft ganz erheblich.
Mit rechtzeitigem Eingreifen schützen sie ihren Hund vor schwereren Krankheiten, die sich entwickeln, wenn die Abwehrkraft durch Wurmbefall geschwächt ist. Außerdem verhindern Sie auch die Ansteckung des mit dem Tier lebenden Menschen mit Wurmlarven. Wie und wann soll man entwurmen? Wirksame Mittel gegen Spul- und Hakenwürmer sind immer verschreibungspflichtig. Man bekommt sie in jeder Tierarztpraxis. Verschreibungsfrei angebotene Pseudomedikamente (auch die aus der Apotheke) helfen nur dem Hersteller, töten aber keine Würmer. Geriebene Möhren oder Knoblauchzehen schaden Würmern in keinerlei Weise, auch wenn dies immer wieder in zahlreichen Büchern behauptet wird.
In der Kartei Ihres Tieres wird jeweils vermerkt, mit welchem Mittel zuletzt entwurmt wurde, denn auch Würmer gewöhnen sich an Medikamente und werden "resistent". Deshalb werden Sie jeweils immer wieder andere Wurmkuren, mal Tabletten, die über einen oder auch über mehrere Tage gegeben werden, mal eine Paste, mal eine Spritze für Ihr Tier bekommen - schließlich wollen Sie die Würmer ja bestimmt abtöten! Manche Tiere lassen sich nicht so gern Tabletten eingeben; wenn Sie Schwierigkeiten haben, sagen sie 's Ihrem Tierarzt, gemeinsam finden Sie sicher eine gute Lösung, damit Ihr Tier gesund bleibt.
Mit einer Wurmkur kann man NICHT vorbeugen, sondern immer nur erwachsene Würmer abtöten.
Gegen Würmer kann man auch nicht impfen!
Da sich ein Tier eigentlich täglich mit neuen Wurmeiern anstecken kann, ist das Hauptziel von Entwurmungen, den Wurmbefall in erträglichen Grenzen zu halten. Neugeborene Welpen erhalten ihre erste Entwurmung bereits nach einer Woche, dann im 1-3 wöchigen Abstand, bis sie etwa 9 Wochen alt sind. Neu zugekaufte Hundewelpen sollten 3-4 Tage nach der Ankunft im neuen Zuhause eine Wurmkur bekommen, der Streß der Umstellung aktiviert immer noch ein paar restliche Parasiten.
Im folgenden gesamten Leben des Tieres sollte ein 3 monatlicher Entwurmungs- Rhythmus beibehalten werden, die Termine trägt man, wie auch den jährlichen Wiederholungs- Impftermin, gleich im Kalender ein.Manche Würmer kann man aber doch sehen - wo kommen die denn nun her? Das, was man mit bloßem Auge erkennen kann man, sind Teile von wieder einer anderen Wurmart, den Bandwürmern. Diese Würmer werden besonders von Flöhen, aber auch durch den Verzehr von Mäusen und Vögeln sowie rohem Fleisch übertragen. Von Flöhen übertragene Bandwürmer sind für Menschen nur in Ausnahmefällen problematisch.
Wurmkuren werden immer nach Gewicht verabreicht. Wenn also Ihr Tier nicht mit zu Ihrer Tierarztpraxis genommen werden soll, wiegen Sie es bitte zu Hause (mit dem Tier auf die Waage gehen und anschließend ohne Tier noch mal wiegen).

Fazit:
Wurmkuren schützen die Gesundheit Ihres Tieres
Wurmkuren schützen Ihre eigene Gesundheit
Wurmkuren macht man ( mindestens ) alle drei Monate
Wurmkuren gibt es gegen Spulwürmer, gegen Bandwürmer und als kombinierte Medikamente

Welches Wurmmittel Sie am besten benutzen, sollten Sie ausschließlich in Ihrer Tierarztpraxis erfragen, denn nur dort haben Sie wirklich kompetente Ansprechpartner.

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. P. Sindern © April 2000

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